| Geschichte und aktueller Stand des belgischen Schäferhundes |
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Belgische Schäferhunde müssen mit in die Familie integriert werden, im Rudel Mensch-Hund aufwachsen können, um später ein um so besserer Kumpel und Beschützer zu sein. Diese Hunde gehören in Hände von feinfühligen und liebevollen Menschen, die Geduld, aber auch Konsequenz aufweisen müssen. Natürlich erhalten Sie von Ihrem Züchter, wenn sie einen Welpen kaufen nur einen unfertigen Entwurf eines Hundebabys. Dieses Hundebaby in die Welt zu integrieren und zu einem guten Sozialpartner heranwachsen zu lassen, ist Aufgabe des verantwortungsvollen neuen Hundehalters. Die Züchter jedoch sind gehalten, die Welpen bestens zu prägen und zu fördern. Belgische Schäferhunde sollten nicht zu früh „abgerichtet“ werden. Sie benötigen für das erste halbe Jahr nur den feinfühligen Kumpel Mensch, der mit ihm kleinere Spaziergänge unternimmt, was dem Spielbedürfnis eines Welpen nachkommt. Im Hause selber wird der kleine neugierige Kerl alles untersuchen und mit seinem Mäulchen beknabbern. Machen Sie sich auf so manches gefaßt! Der Belgische Schäferhund ist erfinderisch und spitzbübisch. Erst nach dem ersten halben Jahr, wenn er spielerisch gelernt hat zurückzukommen, wenn er gerufen wurde, wenn er seine Leine als Selbstverständlichkeit annimmt, wenn er Lust am Lernen gefunden hat, mit anderen jungen Hunden ausgiebig toben durfte, darf er in die Grundschule. Spielerisch, aber konsequent muß er erzogen werden, nicht aber mit harter Hand und brutalen Methoden. Er lernt sehr schnell, aber er vergißt auch nie, was ihm ungerechtfertigt angetan wurde. Da Belgische Schäferhunde überwiegend von Hobbyzüchtern gezüchtet wurden und niemals als Modehund in Erscheinung getreten sind, sind diese Hunde noch nicht überzüchtet. Sie haben noch gesunde Hüften (HD), da auch das Gebäude noch quadratisch ist. Erbkrankheiten treten, wenn überhaupt, nur in geringen Maßen auf. |